Hallo,
ich sehe das Thema „Alpha-Mann“ etwas zwiegespalten.
Einerseits gibt es sicherlich Männer, die sehr selbstbewusst auftreten und Führungsqualitäten besitzen. Andererseits wirken viele der selbsternannten „Alphas“ auf mich eher aufgesetzt. Ich persönlich würde nie von mir behaupten, ein Alpha-Mann zu sein. Ehrlich gesagt habe ich von diesem Konzept auch lange Zeit kaum etwas gehört.
Ich bin 29 Jahre alt und durchaus bereit, Verantwortung zu übernehmen oder die Führung zu übernehmen, wenn es sinnvoll ist. Genauso bin ich aber bereit zuzuhören und von anderen zu lernen. Deshalb würde ich mich einfach als Mann, 29 Jahre alt, beschreiben – nicht mehr und nicht weniger. Vieles hängt ohnehin vom Umfeld und von der jeweiligen Situation ab.
In den letzten ein bis zwei Jahren habe ich verstärkt versucht, auf mich selbst zu achten und mich weiterzuentwickeln. Ob mich jemand deshalb als „Alpha“ bezeichnen würde oder nicht, ist mir eigentlich egal.
Was ich allerdings nicht leiden kann, sind Männer, die ständig den Dicken markieren müssen. 2020 bin ich auf die Red-Pill-Szene gestoßen und hatte zeitweise auch Berührungspunkte mit der Black Pill. Allerdings finde ich diese sehr negative Sicht auf die Welt letztlich eher schade und wenig hilfreich.
Was Frauen betrifft, fällt mir auf, dass viele jüngere Frauen durchaus auf dominante oder selbstbewusste Männer stehen. Allerdings gilt das längst nicht für alle, und mit zunehmendem Alter scheinen sich die Prioritäten oft zu verändern.
Ich glaube schon, dass viele Frauen Männlichkeit attraktiv finden. Wirklich authentische und selbstsichere Männer sind jedoch selten. Gleichzeitig denke ich, dass in vielen Männern noch großes Entwicklungspotenzial steckt – beispielsweise bei Themen wie Kommunikation, emotionaler Reife oder Selbstreflexion.
Wie seht ihr das?
Außerdem würde mich interessieren, was es mit dem Thema „Hypergamie“ auf sich hat. Ist das tatsächlich so ausgeprägt, wie manche behaupten? Wenn ich ehrlich bin, würde ich selbst vermutlich auch lieber eine attraktive, intelligente und erfolgreiche Partnerin wählen, wenn ich die freie Wahl hätte.
Auf der anderen Seite hört man oft, Männer seien eher polygam veranlagt. Habe ich da etwas missverstanden, oder wie seht ihr das?
Bei mir persönlich hat sich das Frauenbild über die Jahre verändert. Früher hatte ich teilweise eine eher pauschale Sichtweise auf Frauen. Durch meine Beschäftigung mit Red-Pill-Inhalten hat sich das interessanterweise ab etwa 2024 wieder deutlich verbessert. Natürlich gibt es Verhaltensweisen, die mich manchmal stören, aber das gilt genauso für Männer. Darüber sollte man offen sprechen können. Für mich wäre ein klassischer „Nice Guy“ eher jemand, der genau das nicht tut und alles in sich hineinfrisst.
Kurz gesagt: Wie seht ihr diese Themen? Wo ordnet ihr euch selbst ein – sowohl im Umgang mit Frauen als auch in Männergruppen?
Und noch eine letzte Frage: Woran merkt ihr, dass eine Frau es wirklich ernst meint? Ich habe oft das Gefühl, dass vielen Menschen Beziehungen oder zwischenmenschliche Kontakte nicht besonders wichtig sind. Vielleicht habe ich aber auch einfach ein zu negatives Bild von Beziehungen, Dating und Frauen entwickelt.
Danke fürs Lesen. Ich hoffe, ihr versteht, worauf ich hinaus möchte.
[–]AutoModerator1 point [recovered] | Copy Link
[–]AutoModerator1 point [recovered] | Copy Link
[–]pearlsandstilettos1 point [recovered] | Copy Link